Schöne Brüste ohne OP

Seien wir mal ehrlich: Jede Frau wünscht sich schöne Brüste, und die allermeisten von uns sind mit dem, was die Natur uns gegeben hat, auch im Großen und Ganzen zufrieden. Klar, hier könnte die Brust etwas straffer sein, dort stört ein Dehnungsstreifen, und überhaupt – könnten die Brüste nicht etwas fester sein? Gegen die Genetik mit all ihren Facetten sind wir (abgesehen von Schönheitsoperationen) relativ machtlos und einen kleinen Busen können wir auch nicht über Nacht in Größe Doppel-D verwandeln. Aber mit ein wenig Fachwissen ist es kein Problem, der Natur unterstützend unter die Arme zu greifen.

Was macht schöne Brüste eigentlich aus?

Fragt man im Bekanntenkreis, was einen schönen Busen ausmacht, werden sowohl Frauen als auch Männer auf die Frage wahrscheinlich antworten:

  • Ein schöner Busen ist straff.
  • Ein schöner Busen ist gleichmäßig geformt.
  • Ein schöner Busen ist weich.
  • Ein schöner Busen füllt sich fest und prall an.
  • Ein schöner Busen sollte möglichst nicht hängen.

Die Aufzählung macht deutlich: Ein festes Bindegewebe scheint der Schlüssel zu einer schönen Brust zu sein. Ob die Brüste nun groß oder klein sind, die Brustwarzen hell oder dunkel oder beide Brüste symmetrisch geformt sind, scheint für die Definition schöner Brüste egal zu sein. Daher liegt es jetzt an uns, das Bindegewebe unserer Brüste in Form zu bekommen. Auf geht’s!

Schöne Brüste kommen von innen – oder: Auf die Ernährung kommt es an

Anatomisch betrachtet handelt es sich bei der weiblichen Brust um eine Ansammlung von Drüsen- und Fettgewebe über einer Muskelplatte. Gestützt wird die gesamte Brust durch ein filigranes Bindegewebe, den sogenannten Faszien. Und genau dieses Bindegewebe erfordert unsere Aufmerksamkeit. Denn nur bei ausreichender Flüssigkeits- und Nährstoffzufuhr behält das Bindegewebe seine Elastizität – und die Brust ihre Form. Für schöne Brüste sollten Sie daher darauf achten, jeden Tag ausreichend Wasser zu sich zu nehmen. Ein Liter ist gut, zwei Liter sind besser. Verzichten Sie aber auf gesüßte Getränke oder Alkohol. Zucker und Alkohol werden im Körper in Fettzellen umgebaut. Dadurch kann sich zwar der Brustumfang vergrößern, straffer werden die Brüste durch eine Gewichtszunahme allerdings nicht!

Ideal für die gesundheitsbewusste Unterstützung Ihrer Brüste sind ein hoher Obst- und Gemüseanteil in der Nahrung. Falls Sie einen Mixer zu Hause haben, probieren Sie sich doch mal an der Herstellung von Smoothies. Diese kleinen Energiebomben enthalten Vitamine, Mineralien und Spurenelemente in komprimierter Form. Also all die Zutaten, die Ihr Körper für ein straffes Bindegewebe braucht.

Keine Crash-Diäten!

Möchten Sie überflüssige Pfunde verlieren, gehen Sie dies bitte langsam an! Eine zu schnelle Gewichtsabnahme führt zu Fett- und Wassermangel – und dies sehen Sie leider mit als Erstes an Ihren Brüsten! Was nutzt ein schlanker Körper, wenn der Busen nur noch kraftlos hängt? Setzen Sie lieber auf eine langsame, dafür aber kontinuierliche Gewichtsabnahme. So geben Sie Ihrem Körper genug Zeit, überschüssige Fettzellen abzubauen und vermeiden dazu noch den gefürchteten Jo-Jo-Effekt!

Sport als Schlüssel zum Erfolg

Machen Sie mal den Selbstversuch: Stellen Sie sich ohne Kleidung vor Ihren Spiegel und lassen ganz bewusst alle Spannung aus Ihrem Körper. Dazu lassen Sie dann noch Ihre Schultern nach vorne hängen. Betrachten Sie Ihre Brüste. Merken Sie den Unterschied? Sobald Ihr Körper Spannung verliert und Ihre Haltung fehlerhaft ist, fangen selbst die prallsten Brüste an zu hängen. Daher werden Sie um ein wenig Sport nicht herumkommen, wenn Sie auf lange Sicht schöne Brüste haben wollen. Wie oben erwähnt, werden die Brüste von großen Muskeln gestützt, die es mit gezielten Übungen zu trainieren gilt. Gleichzeitig regt Sport das Bindegewebe an – Sie schlagen gleich zwei Fliegen mit einer Klappe! Und das Beste dabei: Sie brauchen weder viel Zeit noch ein Abo im Fitness-Studio. Unser Training für schöne Brüste können Sie jederzeit überall durchführen und mehr als zehn Minuten täglich müssen Sie nicht an Zeit investieren!

Straffe Brüste in zehn Minuten – So geht’s:

Übung 1: Liegestütze. Diese Übung werden Sie noch vom Schulsport her kennen. Tatsächlich trainiert keine andere Übung die Brustmuskulatur so effektiv wie Liegestütze. Daher beginnen Sie die Trainingseinheit mit 20 Wiederholungen. Dauer: zwei Minuten.

Übung 2: Faszientraining. Stellen Sie sich aufrecht vor eine Wand. Die Beine sind hüftbreit gespreizt, die Arme vor dem Körper angewinkelt, die Handflächen zeigen nach außen. Lassen Sie sich nun nach vorne gegen die Wand fallen und fangen Sie sich mit den Händen ab. Danach drücken Sie sich mit Schwung von der Wand ab, bis Sie in der Ausgangsposition angekommen sind. Wiederholen Sie die Übung 15-mal. Dauer: zwei Minuten.

Übung 3: Winkeltraining. Stellen Sie sich aufrecht hin. Ihre Arme bilden einen rechten Winkel auf Brusthöhe. Legen Sie Ihre Handflächen aufeinander und pressen Sie sie fest zusammen. Sie sollten nun einen leichten Zug im Bereich der äußeren Brustmuskeln spüren. Halten Sie die Spannung für zehn Sekunden, lassen Sie danach locker und entspannen Sie sich. Diese Übung wiederholen Sie 30-mal. Dauer: vier Minuten.

Übung 4: Katzenbuckel. Auch wenn es auf den ersten Blick nicht im Zusammenhang steht, ist eine ausgeprägte Rückenmuskulatur für schöne Brüste unglaublich wichtig. Wir setzen daher zum Abschluss unserer Trainingseinheit auf den Katzenbuckel. Begeben Sie sich dafür in den Vierfüßerstand, die Knie berühren den Boden. Machen Sie nun ein Hohlkreuz und schieben Ihr Becken soweit es geht nach hinten. Halten Sie die Spannung für einige Sekunden und machen danach einen Katzenbuckel, strecken also Ihre Wirbelsäule nach oben. Zehn Wiederholungen genügen. Dauer: zwei Minuten.

Es wird kalt: Wechselduschen und Eiswürfel

Schöne Brüste wollen gepflegt werden. Und Kältereize fördern die Durchblutung. Was ist da naheliegender, als Pflege und Kälte miteinander zu verbinden? Auch wenn es morgens vielleicht schwerfällt: Wechselduschen sind mit das Beste, was Sie Ihren Brüsten antun können. Beginnen Sie Ihre Dusche wie gehabt mit heißem Wasser und wechseln Sie zwischendurch mehrfach zu kaltem Wasser, was Sie gezielt über Ihren Brustbereich laufen lassen. So erzielen Sie ein Zusammenziehen der feinen Blutgefäße in Ihrer Brust – und bringen Ihren Kreislauf in Schwung. Die Durchblutung der Brust und vor allem des Bindegewebes wird gesteigert. Und dies zeigt sich bereits nach kurzer Anwendung in Form von strafferem Gewebe! Alternativ können Sie auch Eiswürfel verwenden, die Sie nach der Dusche mit massageähnlichen, kreisenden Bewegungen auf Ihren Brüsten schmelzen lassen.

Tägliche Massage

Genau wie Kältereize fördern auch mechanische Reize die Durchblutung der Haut. Daher sollte täglich eine gezielte Massage Ihrer Brüste durchgeführt werden. Kneten Sie beide Brüste abwechselnd durch, nicht zu fest, aber auch nicht zu sanft. Dies regt das Bindegewebe an, fördert die Durchblutung des gesamten Gewebes und fühlt sich dazu noch toll an!

Peeling für schöne Haut

Zwei- bis dreimal wöchentlich sollte ein Peeling Ihrer Brüste auf dem Programm stehen. Nutzen Sie hierfür am besten sanfte Peeling-Cremes mit feinsten Peelingkörnern. In Verbindung mit einem speziellen Handschuh entfernen Sie so nicht nur überschüssigen Talg und Mitesser, sondern fördern gleichzeitig noch die Durchblutung Ihrer Brüste.

Beim Sonnenbaden Sonnencreme nicht vergessen

Gerade jetzt im Sommer gibt es ja nichts Schöneres als ausgiebige Sonnenbäder. Aber Vorsicht ist geboten. Denn die wärmenden Strahlen der Sonne machen nicht nur schön braun, sondern lassen auch die Haut vorschnell altern. Daher achten Sie bei jedem Ausflug in die Sonne auf optimalen Sonnenschutz! Tragen Sie Sonnencreme großzügig auf, auch auf und zwischen den Brüsten. Selbst Bikini-Oberteile schützen nicht immer vor schädlichen Strahlen.

Der passende BH

Insbesondere große und schwere Brüste benötigen Unterstützung und Halt durch optimal sitzende Büstenhalter. Aber auch bei kleineren Brüsten sorgt das regelmäßige Tragen eines BHs dafür, dass der Busen nicht vorschnell an Straffheit einbüßt. Kaufen Sie Ihre BHs daher nicht nur nach dem Aussehen, achten Sie auch auf guten Sitz. Der BH sollte weder im Rücken- noch im Brustbereich einschneiden und den Brüsten jederzeit guten Halt bieten. Wenn Sie Sport treiben, ist ein Sport-BH unverzichtbar. Insbesondere durch hüpfende und springende Bewegungen, beispielsweise beim Joggen, werden Ihre Brüste starken Belastungen ausgesetzt. Dehnungsstreifen sind häufig die Folge. Dem können Sie durch einen fest sitzenden Sport-BH vorbeugen!

Die Maske für die Brüste

Ein viel gepriesenes Wundermittel für straffe Haut ist Hyaluronsäure. Dieser Stoff hat eine aufpolsternde Wirkung auf das Gewebe und bindet Feuchtigkeit. Spezielle Hautpflegemasken für den Brustbereich können bei regelmäßiger Anwendung das Gewebe straffen. Probieren Sie es ruhig mal aus. Die Wirkung wird Sie überraschen!

Optische Tricks

Bronzepuder oder ein leicht braunes Rouge verleihen Ihrem Dekolleté sofort ein straffes Aussehen. Einfach im Halbkreis vom oberen Ansatz der Brüste bis zu den Achseln auftragen und die Rundung im Dekolleté schattieren. Ihre Brust wird sofort größer wirken! Sofortige Wirkung zeigen auch Silikoneinlagen, die Ihre Brust im BH stützen und perfekt in Form bringen.