Die Bruststraffung im Überblick

Ein jugendliches, frisches und gepflegtes Aussehen sind im 21. Jahrhundert mehr entscheidend, denn je. Im Beruf, im Alltagsleben und im Familienleben werden hohe Anforderungen an Sie und Ihr Äußeres gestellt.

Ihr Körper macht im Laufe des Lebens natürliche Wandlungen durch. Schwangerschaft und Stillzeit hinterlassen ihre Spuren. Dasselbe gilt für Diäten und psychischen Stress.

Mit den Jahren verliert die Haut an Spannkraft. Das Dekolleté erschlafft zunehmend. Natürliche Beanspruchungen lassen sich nicht vermeiden und physiologische Alterungsprozesse nicht verhindern. Tragen Sie aktiv zu Ihrem Äußeren bei: Tun Sie etwas für Ihre Brüste. Verschiedene Verfahren der plastischen Chirurgie können Ihnen dabei helfen, ein attraktives Äußeres wiederherzustellen und zu bewahren.

Das Volumen, die Spannkraft und Elastizität Ihrer Brüste kann durch eine Mastopexie im Sinne einer professionellen Bruststraffung wiederhergestellt werden. Der chirurgisch simple Eingriff lässt sich mit Brustvergrößerungen durch Implantate kombinieren.Leiden Sie nicht weiter unter den Alterungserscheinungen und Wandlungsprozessen Ihres Körpers. Steigern Sie durch eine Neumodulation der Brüste Ihr Selbstwertgefühl und wirken Sie Depressionen entgegen.

Mastopexie, Bruststraffung, Brustlifting – was die Begriffe bedeuten

Mit den Jahren verliert die weibliche Brust an Fülle und Spannkraft. Das Bindegewebe erschlafft. Das Drüsen- und Fettgewebe verlagert sich in den unteren Bereich und die Brustwarzen stehen deutlich tiefer. Das Volumen der Brüste nimmt sichtbar ab. Nicht selten beginnt die Brust sogar das Hängen.

In wenigen Schnitten verhelfen Fachärzte der plastischen und ästhetischen Chirurgie Ihren Brüsten zu neuer Frische. Dabei wird unter Narkose überschüssige Haut entfernt. Gegebenenfalls kann zusätzlich ein Implantat gesetzt oder ein innerer BH konstruiert werden. Abhängig von den anatomischen Voraussetzungen erfolgt im Einzelfall eine Kombination aus verschiedenen Verfahren, die feste, volle Brüste längerfristig garantieren.

In der Regel wird das innenliegende Drüsengewebe der Brust so gestrafft, dass die Brustwarze an ihren ursprünglichen Platz gesetzt werden kann. Die überschüssige Haut wird im Anschluss daran entfernt.

Bei einer angeborenen Schwäche des Bindegewebes wird eine innere Stütze konstruiert. Große Drüsenkörper werden reduziert und die Brust erhält nach Ihren Vorstellungen Modulation. Ein innerer BH (Inner-Bra) hält das Gewebe wie ein Push-up längerfristig in Form.

Der ästhetische Chirurg orientiert die ästhetische Veränderung an der individuellen Statur. So fügen sich die Brüste harmonisch in das gesamte Erscheinungsbild ein und Ihre Proportionen wirken ausgeglichen.

Eine Mastopexie kann bei Bedarf in jedem Alter durchgeführt werden. Liegt eine angeborene Bindegewebsschwäche vor, so ist eine Bruststraffung auch für jüngere Frauen sinnvoll. Spätere Schwangerschaften und Stillwünsche sollten vor dem Eingriff bedacht und mit dem Arzt besprochen werden. Unter Umständen kann nach erfolgter Operation das Stillen erschwert sein.

Während einer Schwangerschaft und in der Stillzeit sind Eingriffe kontraindiziert. Zwischen dem letzten Abstillen und dem Eingriff sollten zumindest acht Monate liegen.
Wie vor jeder Operation informieren Sie sich auch vor einer ästhetischen Brustoperation vorab beim Facharzt über alle Risiken und Nebenwirkungen.

Voraussetzungen für eine Bruststraffung

  • Um eine Bruststraffung durchzuführen, sollte das Wachstum der Brüste vollständig abgeschlossen sein. Von einer Operation vor dem achtzehnten Lebensjahr ist daher vom Eingriff abzuraten.
  • Operationen im späteren Lebensalter steht nichts entgegen. Grundvoraussetzung ist allerdings ein guter Allgemeinzustand, damit der Körper die Anstrengungen der Operation optimal übersteht.
  • Bei entsprechenden Vorerkrankungen kann die Operation kontraindiziert sein. In der Anamnese müssen Vorerkrankungen, Allergien, Unverträglichkeiten und ähnliche Zustände detailliert erfasst werden.
  • Generell sollten Sie ästhetische Eingriffe nur in entsprechend ausgewiesenen Fachkliniken vornehmen lassen.
  • Obligatorisch ist vor jeder Bruststraffung das individuelle Beratungsgespräch mit dem Facharzt. Gezielt können Sie Ihre Vorstellungen und Erwartungen äußern und mit dem Fachmann abstimmen. Computersimulation und Modelle geben Ihnen die Möglichkeit, sich vorab ein Bild von den erwartungsgemäßen Ergebnissen zu machen.
  • Das gewählte Verfahren, die Narkoseform und die finanziellen Parameter sollten rechtzeitig geklärt und schriftlich fixiert werden.

Wie verläuft die Brust-Operation?

In einem persönlichen Beratungsgespräch wird genau abgeklärt, welche Veränderungen in welchem Umfang und mit welchen Methoden vorgenommen werden. Außerdem werden in der Anamnese sämtliche medizinischen Daten erfasst. Danach wird ein Operationstermin festgelegt.

Die Voruntersuchungen finden in der ausgewählten Fachklinik statt. Die Fragen zur Narkose werden mit dem Anästhesisten geklärt. Für eine Bruststraffung ist im Allgemeinen eine stationäre Aufnahme notwendig. Mit einem Klinikaufenthalt von etwa zwei Tagen ist zu rechnen.

Etwa acht Stunden vor der Operation sollten Sie nüchtern sein, das heißt, keine feste Nahrung zu sich nehmen. Klare Getränke wie Wasser, sind bis zwei Stunden vor OP-Beginn erlaubt.

Die Schnittlinien werden vom Operateur auf der Haut vorgezeichnet. Die Operation wird unter Vollnarkose durchgeführt. Je nach Aufwand dauert der Eingriff ein bis drei Stunden.

Die Technik und das operative Vorgehen richten sich nach Ihren anatomischen Voraussetzungen und den gewünschten Ergebnissen. Dabei spielen die Beschaffenheit sowie das Alter des Bindegewebes und der Haut eine Rolle. Dasselbe gilt für die Größe der Brüste und die Stellung der Brustwarzen.

Im Allgemeinen setzt der Chirurg zwei Schnitte. Bei geringfügigen Straffungen mit leichtem Hautüberschuss empfiehlt sich die periareoläre Straffung. Diese Methode hinterlässt nur wenige Narben. Hierbei wird um die Brustwarze herum geschnitten. Der Faden zum Nahtverschluss wird intrakutan (innerhalb der Haut) geführt und ist daher nicht sichtbar.

Den größten Effekt erzielt der sogenannte „T-Schnitt“. Es wird einmal um die Brustwarze herum geschnitten, anschließend ein Schnitt senkrecht nach unten geführt und die Brust von hieraus halbkreisförmig umrundet. So ergibt sich ein auf dem Kopf stehendes „T“, das dem Operationsverfahren seinen Namen gibt. Bei dieser Methode bestehen die umfangreichsten Möglichkeiten zur Neumodellierung. Das Einbringen von Implantaten und inneren Stützkonstruktionen ist bei dieser Vorgehensweise denkbar.
Allen Methoden ist gemeinsam, dass überflüssige Haut und überschüssiges Gewebe im unteren Brustgebiet entfernt oder nach oben verlagert werden. Auch die Blutgefäße und Nervenstränge werden verlegt. Die Brustwarze wird neu positioniert.

Der Chirurg legt am Ende der Operation eine Drainage, die Wundsekrete und Blut abfließen lässt. Abschließend werden die Wunden mit raffenden Nähten verschlossen. Die Brust erhält einen straff sitzenden Verband, der gegebenenfalls durch einen speziellen BH ergänzt wird. Der Busen wird dadurch geschützt, fixiert und gestützt.

Im Aufwachraum kommen Sie nach erfolgter Operation unter Aufsicht wieder zu sich. Die nachlassende Narkose lässt Sie Schmerzen im Brustbereich und an den Schnittstellen empfinden. Hier kann medikamentös Abhilfe geschafft werden.

Was ist nach der Operation zu beachten?

Wie bei jedem chirurgischen Eingriff ist auch bei einer Bruststraffung auf die Nachsorge zu achten. Folgeuntersuchungen zur Kontrolle des Operationsergebnisses und der Wundheilung sollten Sie wahrnehmen.

In den Tagen kurz nach der Operation ist der Wundbereich gereizt, die Brüste sind geschwollen und schmerzen. Es kann zu Verfärbungen und Blutergüssen kommen. Schmerzlindernde Medikamente werden gegeben. Die Wundheilung wird vom Fachpersonal beobachtet. Verbandwechsel erfolgen regelmäßig.

Nach einigen Tagen werden die Drainagen durch den Facharzt entfernt. Fäden müssen in der Regel nicht gezogen werden, da selbstauflösendes Material verwendet wird.

Sie erhalten einen speziellen BH, der Ihre Brust stützt und stabilisiert. Ungefähr vier Wochen müssen Sie die Stütze 24 Stunden am Tag tragen. Danach benötigen Sie den BH für weitere drei bis vier Wochen, aber tragen die Stützwäsche nur noch tagsüber.

Nach wenigen Tagen können Sie wie gewohnt duschen. Der Einsatz von hautpflegenden Kosmetika sollte, um Haut- und Wundreizungen zu vermeiden, mit dem Arzt besprochen werden. Die Klinik können Sie abhängig vom Verlauf der Operation, der Wundheilung und der Gesamtkonstitution, nach etwa drei bis sieben Tagen verlassen.

Im Allgemeinen können Sie nach einer Woche wieder arbeiten. Der Brustbereich sollte jedoch geschützt sein und nicht überanstrengt werden. Hebende und stemmende Tätigkeiten sind zu vermeiden. Rechnen Sie mit etwa sechs Wochen Rekonvaleszenz, bevor Sie wieder voll belastungsfähig sind. In dieser Zeit sollten Sie möglichst auch auf dem Rücken schlafen.

Die Durchblutung des Operationsbereichs sollte nicht unnötig angeregt werden, da es zu einer Schwellung der Brust und somit zu einer Verlangsamung der Wundheilung kommen könnte. Sport und Fitnesstraining sollten nach Absprache mit dem Arzt frühestens nach vierzehn Tagen aufgenommen werden.

Die Brustwarzen sind nach dem Eingriff temporär empfindlich. Die gewohnte Sensibilität stellt sich im Extremfall nach mehreren Monaten wieder ein. Erst nach etwa einem halben Jahr lässt sich das endgültige Ergebnis der Operation erfassen. Innerhalb der nächsten zwei Jahre verblassen die Narben.

Sollten Sie sich für eine Bruststraffung mit Implantat entschieden haben, so erhalten Sie einen Implantat-Pass. Darin sind alle wichtigen Informationen zu Ihrem Implantat und Ihrer Operation erfasst. Dieses Dokument ist für spätere Behandlungen, Kontrolluntersuchungen und Operationen von elementarer Wichtigkeit.

Vorteile einer Bruststraffung

Das Selbstbewusstsein wird durch ein attraktives, angenehmes Äußeres gestärkt. Schöne Menschen haben es nachweislich leichter im Leben. Sie sind erfolgreicher im Job- sowie Privatbereich und machen schneller Karriere. Für Frauen kann in diesem Zusammenhang auch ein schönes Dekolleté von großer Bedeutung sein.

Der natürliche Alterungsprozess mit seinen unschönen Begleiterscheinungen kann unter Umständen zu anhaltenden Verstimmungen der Psyche bis hin zu Depressionen beitragen. Besonders die Schwangerschaft und Stillzeit führen oft zu verheerenden Veränderungen: Die ehemals volle Brust wirkt schlaff und hängt.

Wer genetisch bedingt unter einem schwachen Bindegewebe leidet, muss nicht ein Leben lang auf eine volle und elastische Büste verzichten. Sie arbeiten hart, verzichten auf vieles, das hinterlässt Spuren. Warum sollte sich Ihr Erfolg nicht auch in Ihrem Körper widerspiegeln?Eine Bruststraffung ist ein Routineeingriff, der Ihre Brüste dauerhaft stabilisiert und Ihnen hilft, sich wohlzufühlen. Das narbenarme Verfahren sichert Ihnen ein nachhaltiges Ergebnis: Volumen, Form und Elastizität werden dauerhaft erhalten.

Verzichten Sie auf ein herkömmliches Implantat, so können Sie Ihre neuen Brüste ganz aus körpereigenem Material aufbauen lassen. Damit werden Abstoßungserscheinungen ausgeschlossen. Nachfolgeoperationen zum Wechsel des Implantats entfallen.

Dennoch können auch bei einer Mastopexie mit fortschreitendem Alter operative Korrekturen notwendig sein. In der Regel können Sie sich jedoch fünfzehn bis zwanzig Jahre lang über das gelungene Ergebnis der Bruststraffung freuen.

Nachteile und Risiken

Jeder chirurgische Eingriff ist mit Risiken verbunden. Der operierende Arzt wägt in jedem einzelnen Fall die Vorteile gegen die Gefahren der Operation ab und wird Sie entsprechen beraten. Die Bruststraffung gehört heute zu den risikoarmen Routineeingriffen. Die Anzahl der Frauen, die sich jährlich einer solchen Operation unterziehen, steigt seit den neunziger Jahren kontinuierlich. Dennoch treten in vereinzelten Fällen folgende Komplikationen auf:

  • Narbenbildung
  • verzögerte Wundheilung
  • Blutungen
  • Infektionen
  • Einschränkung der Stillfähigkeit
  • Empfindungsstörungen im Brustbereich
  • Embolien
  • Nekrosen
  • Thrombosen

Allergien, die kontinuierliche Einnahme von Medikamenten, Blutungsneigungen, starke Gewichtsverluste und ähnliche Zustände sollten vorab in der Anamnese erfasst werden. Nur so ist ein reibungsloser und relativ risikofreier Ablauf der Operation und Nachsorge möglich. Stellen Sie nach der Operation Auffälligkeiten und Störungen im Heilungsprozess fest, so wenden Sie sich umgehend an Ihren Facharzt. Nur so kann qualifiziert Abhilfe geschaffen werden.

Wurde ein Implantat verwendet, kann es zu Abstoßungsreaktionen kommen. Gegebenenfalls müsste das Implantat in einem nachfolgenden Eingriff entfernt werden. Der Wiederaufbau der Brust wäre dann durch körpereigenes Material möglich. Ein erfahrener, qualifizierter Chirurg an einer Fachklinik kann diesen Eingriff in der Regel mit minimalstem Risiko durchführen.

Generell sollten Sie auf Qualifikation und Sicherheit achten. Fachärzte für plastische und ästhetische Chirurgie haben eine entsprechende Ausbildung abgeschlossen und verfügen über die notwendigen Standards, die eine erfolgreiche, risikoarme Operation garantieren.

Was kostet eine Operation zur Bruststraffung?

Die Kosten für eine Mastopexie ohne Implantate liegen in Deutschland zwischen 4000 bis 7000 Euro. Alle Kosten für die Operation, die Zusatzleistungen und die Nachsorge unbedingt vor dem Eingriff besprechen.
Vorsicht: Für rein ästhetische Operationen kommt Ihre Krankenkasse nicht auf. Steht Ihre Operation jedoch im Zusammenhang mit medizinischen Indikationen wie Rückenschmerzen, Unfällen oder Tumorerkrankungen, so kann die Kasse Kosten anteilig oder gänzlich übernehmen.

Hierzu bedarf es entsprechender Gutachten, die Ihr behandelnder Chirurg erstellt und in einem Antrag an die Krankenkasse übermittelt werden. Meist werden jedoch auch unabhängige Gutachten von den Kassen eingefordert. Klären Sie alle Formalien sorgfältig im Vorfeld ab.

Die Kosten einer Bruststraffung richten sich nach dem operativen Aufwand, den zu verwendenden Materialien (zum Beispiel Fäden und Implantate) und den Serviceleistungen. Hinzu kommen Kosten für den Klinikaufenthalt und die Nachsorge.

Fazit: Der Körper, der Ihnen zusteht

Jede Frau wünscht sich einen Körper, der ihren Vorstellungen entspricht. Heute ist es Frauen möglich, in jedem Lebensalter und jeder Situation ein angenehmes Erscheinungsbild zu erlangen.

Die ästhetische Chirurgie entwickelt sich ständig weiter und bietet immer mehr Frauen die Möglichkeit, körperliche Defizite nachhaltig auszugleichen. Fachärzte beraten eingehend zu den Möglichkeiten und zu erwartenden Risiken.

Ein Brustlifting kann helfen, das gewünschte Volumen der eigenen Brüste zu erreichen. Man muss Ihnen Ihr Alter nicht ansehen: Die Bruststraffung kann Alterungserscheinungen spürbar und längerfristig entgegenwirken. Holen Sie sich den Körper, der Ihnen zusteht.